Wilkhahn / Bad Münder
Nachdem eine logistische Gesamtlösung für die Anbindung des Kommissionierbereiches an den Montagebereich erarbeitet wurde, erfolgt die Auswahl und Dimensionierung der technischen Flurfördermittel.
Nachdem eine exakte Montagezeichnung erstellt wurde, wird in kürzester Zeit mit der Montage begonnen. Aufgrund der hervorragend geschulten Monteure, ist die Anlage innerhalb kürzester Zeit aufgestellt.
Die Ware wird von zwei sogenannten Colli-Durchlaufregalen im Kommissionierbereich auf die Werkstückträger gepackt und wird zur weiteren Montage über die Fördertechnikanlage in die Montagehalle befördert.
Im Bereich des Hallendurchbruchs, wo die Fördertechnik vom Kommissionier- in den Montagebereich überläuft, werden die Module kurz unterbrochen, um die Funktion der Brandschutztür zu gewährleisten. Polycarbonatabdeckungen sorgen für ausreichenden Schutz gegen ungewollten Eingriff in die Pneumatik.
Während die obere Bahn für die Anlieferung des Fördergutes vorgesehen ist, wird die untere Bahn für die Rückführung der leehren Werkstückträger benötigt.
Die Rückführung der Werkstückträger erfolgt durch einen 45°-Anschluss, wobei das Fördergut durch Lichtschranken so gesteuert wird, dass es nur dann gefördert wird, wenn die Sektion auf der Hauptbahn frei ist.
Die Verschiebung des Förderguts auf die Montagelinien erfolgt über pneumatisch gesteuerte Pusher, die über Lichtschranken und Codierleisten auf den Werkstückträgern erkennen, welche Ware in welchen Ausgang befördert werden muss.
Meldet ein Lichttaster ein ankommendes Fördergut, prüft das System, ob die in Förderrichtung gelegene Sektion frei oder belegt ist. Ist sie frei, wird die Rolle aktiviert und das Fördergut bis zur nächsten Sektion weitertransportiert. Ist sie belegt, stoppt auch das nachfolgende Fördergut.
Der Informationsfluss ist ein integriertes System aus Steuerungstechnik und PC-Netzwerk-Technik. Eine gezielte Schulung während der Inbetriebnahme sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Gesamtanlage.







